Deutschland befindet sich nicht in einem beginnenden Rechtsruck – er ist längst institutionell verankert. Nicht durch die AfD allein, sondern durch ein Geflecht aus staatlichen Strukturen, Verwaltungsentscheidungen und juristischen Praktiken, die über Jahre hinweg eine Verschiebung nach rechts ermöglicht haben. Die AfD ist in diesem Zusammenhang kein Ursprung, sondern das sichtbarste Symptom eines Kontrollverlusts, der sich in den institutionellen Abläufen dokumentiert.
Und dennoch wird weiterhin von einer „Gefahr für die Demokratie“ gesprochen – als wäre der Rechtsruck und der Aufstieg der AfD nicht das Ergebnis des eigenen Versagens, sondern bloßer Zufall.
Das Strafrecht – der laut dem französischen Soziologen Émile Durkheim das zentrale Mittel gesellschaftlicher Kontrolle ist – hat nach unseren Recherchen und den vorliegenden Dokumenten die deutsche Gesellschaft nicht geschützt, sondern nach rechts gesteuert. Laut Bundesamt für Justiz wurden allein 2019 und 2020 rund 39. 000 von 43. 000 Anzeigen wegen politischer Straftaten nicht weiterverfolgt. Aufgrund der Einstellungen von 2019 bis 2023 gab es im Jahr 2024 alarmierende Zahlen: Politisch motivierte Straftaten erreichten mit 84.172 einen historischen Höchststand – ein Anstieg um mehr als 47 %. Wenn das Strafrecht politische Straftaten nicht sanktioniert, schreckt es nicht ab, sondern ermutigt weitere Täter, so vorzugehen – nach dem Motto: Es passiert nichts, wenn wir unsere Ideologie durchsetzen.
Aber dadurch verliert das Strafrecht seine Kontrollfunktion. Und wenn die Kontrolle versagt, entscheidet nicht mehr das Recht, sondern die Ideologie – und die Gesellschaft driftet nach rechts.
The Injustice Chronicle versteht sich als Bewegung für Transparenz und gegen systemische Ungerechtigkeit. Diese Notausgabe dokumentiert, wie Deutschland rechte Ideologien nicht nur duldet, sondern institutionell verankert hat – von Verwaltung über Justiz bis hin zu Finanzströmen.
Enthüllungen reichen von der Seltmann‑Operation (staatlich geschützte Doppelidentität und Geldwäsche über 42 Bankkonten) bis zur globalen Steuerung durch DOPiX, einer Software, die juristische Kommunikation in 96 Ländern kontrolliert.
Weitere Kapitel zeigen:
- Blockierte Ermittlungen und manipulierte Akten.
- Kapital als Waffe zur politischen Ausgrenzung.
- Medizinische Unterversorgung als moderne Form der Ausschaltung – finanziert von IKK classic
- Internationale Fälle wie Callcenter‑Betrug in Albanien, bei dem Opfer systematisch ausgeschlossen wurden.
Dieses Magazin ist kein Kommentar, sondern ein Archiv der Enthüllung. Alle Sätze sind durch Dokumente und Akten belegt – sichtbar und nummeriert als Schlüsseldokumente.
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